Über mich

Ich bin Vanessa.

Geschichtensammlerin.

Freie Rednerin und überzeugt davon, dass eine Traurede vor allem eines sein sollte: so persönlich wie die Menschen, um die es geht.

Ich liebe es, Menschen kennenzulernen, genau hinzuhören und aus all den kleinen Geschichten, Eigenheiten und Erinnerungen die Worte zu finden, die wirklich zu ihnen passen.

Vanessa Stamm sitzt lächelnd mit ihrem Rauhaardackel Rudi auf dem Schoß
KI-bearbeitet
Meine Geschichte

Wie ich zur freien Rednerin wurde.

I.

Worte für besondere Momente.

Sprache, Geschichten und Menschen begleiten mich schon ziemlich lange. Hauptberuflich arbeite ich seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen der öffentlichen Verwaltung. Reden zu schreiben gehört ebenso dazu wie repräsentative Aufgaben – und eine Zeit lang war ich auch Eheschließungsbeamtin.

Die richtigen Worte für besondere Momente zu finden, gehört also schon länger zu meinem Leben. Dass daraus irgendwann freie Trauungen werden würden, hatte ich trotzdem nicht geplant. Bis einer meiner besten Freunde heiratete und mich fragte, ob ich die freie Trauung der beiden halten würde.

Dass sie mir ausgerechnet diesen Moment anvertrauen wollten, das Herzstück ihrer Hochzeit, hat mich tief berührt. Für mich war das ein großes Geschenk an Vertrauen und eine echte Ehre.

II.

Und dann kam diese eine Trauung …

Also habe ich angefangen, ihre Geschichte zu sammeln. Ich habe zugehört, nachgefragt, mit Menschen gesprochen, die die beiden schon lange begleiten – und all die kleinen Geschichten und Eigenheiten entdeckt, die sie nicht nur als Paar, sondern auch als Menschen ausmachen.

Daraus entstand ihre Traurede: persönlich, emotional, an manchen Stellen ziemlich lustig und vor allem ganz sie.

Und irgendwo zwischen Schreiben, Vorbereiten, kribbelnder Vorfreude und dem Moment, in dem ich mit meinem Manuskript vor den beiden stand, habe ich gemerkt: Genau das liegt mir.

Menschen wirklich kennenzulernen.
Zwischen den Zeilen zuzuhören.
Geschichten zu entdecken, die vielleicht noch nie jemand erzählt hat.
Und daraus Worte zu machen, in denen sich Menschen selbst wiedererkennen.

III.

Der kleine Schubs von außen.

Was danach kam, hatte ich so nicht erwartet. Vom Brautpaar, von Familie und Freunden kam so viel schönes Feedback, dass ich es kaum fassen konnte.

Sogar die Väter der beiden kamen auf mich zu. Ganz ehrlich erzählten sie mir, wie skeptisch sie zuerst gewesen waren, als sie hörten, dass „irgendeine Freundin“ die Traurede halten sollte. Und dann sagten sie, dass sie noch nie etwas so Schönes gehört hätten, und fragten mich, ob ich das hauptberuflich mache.

Und es gab die ersten Gäste, die mich noch am selben Tag fragten, ob man mich eigentlich auch buchen könne.

Vielleicht brauchte es genau diesen kleinen Schubs.

Aus einer Trauung für einen Freund wurde eine Idee, aus der Idee ein eigenes Angebot und der Wunsch, noch viel mehr solcher Geschichten erzählen zu dürfen. Deshalb stehe ich heute hier: als freie Rednerin. Und vielleicht ja bald auch bei euch.

Vanessa Stamm als Traurednerin während einer Zeremonie
KI-bearbeitet
Persönlich

Ein bisschen mehr über mich.

Aufgewachsen bin ich ganz im Norden, in Otterndorf bei Cuxhaven an der Nordseeküste. Zum Studium ging es nach Hannover, später weiter nach Stuttgart, wo ich seit mehr als elf Jahren lebe. Und trotzdem zieht es mich fast jede Woche zurück in den Norden: Hamburg ist meine zweite Homebase, denn dort leben viele meiner liebsten Menschen.

Vielleicht steckt deshalb ein bisschen von beidem in mir: norddeutsche Klarheit und süddeutsche Lebensfreude. Nur eines habe ich mir in all den Jahren im Ländle nicht angewöhnt: das Schwätzen auf Schwäbisch. So wohl ich mich hier fühle, bei mir gibt’s klares Hochdeutsch. Für eine Rednerin ist das vermutlich keine ganz schlechte Voraussetzung.

Ich liebe es zu reisen, neue Orte zu entdecken und richtig gut zu essen. Ich habe eine große Schwäche für schöne Momente – den perfekt geplanten Anlass genauso wie die ungeplanten Abende, an die man sich noch Jahre später erinnert.

Und ich mag Menschen mit Ecken und Kanten, Gespräche, bei denen man vergisst, auf die Uhr zu schauen, und all die kleinen Details, die eine Geschichte erst persönlich machen. Wahrscheinlich will ich deshalb in meinen Traugesprächen grundsätzlich mehr wissen, als auf meinem Fragenzettel steht.

Und dann ist da noch Rudi

Unser Rauhaardackel mit ziemlich großer Persönlichkeit. Und wenn es nach ihm geht, ohnehin die wichtigste Personalie auf dieser Website.

Lasst uns kennenlernen

Ihr möchtet noch mehr über mich wissen? Fragt mich einfach. Wirklich alles.

Schließlich vertraut ihr mir eure Geschichte an – da dürft ihr auch wissen, wer sie erzählen wird.

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